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Balance von Bewegung und Ruhe
Im Wechsel zwischen Arbeit und Gebet ist gleichzeitig ein Wechsel zwischen Bewegung und Ruhe verankert. Benedikt hat damit in seiner Regel ein ausgeklügeltes System geliefert. Wenn die Ordensleute arbeiteten, waren sie in Bewegung. Bei körperlichen Tätigkeiten auf dem Feld, im Garten oder bei der Hausarbeit beispielsweise. Selbst die Mönche, die sogenannten intellektuellen Aufgaben nachgingen, etwa im Skriptorium, der Schreibstube, oder in der Klosterverwaltung, mussten auf den weitläufi gen Klosterarealen lange Wege zurücklegen. Während der Gebetsphasen und Lesungen verharrten sie dagegen in Ruhe. Abgesehen vom Aufstehen und Sich-Verbeugen beim Singen der Psalmen. So ist mit der Ruhe von der Arbeit gleichzeitig auch ein körperliches Innehalten verbunden.
- Profitieren Sie vom Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung, den das „ora et labora“ mit sich bringt.
- Wenn Ihr Tag von Unruhe geprägt ist, gönnen Sie sich wenigstens am Abend eine Stunde Ruhe und einen freien Tag pro Woche.
- Wenn Sie eher einer „statischen“ Tätigkeit nachgehen, stehen Sie immer mal wieder vom Schreibtisch auf und machen kleine Wege in Ihrem Betrieb, statt alles per Telefon oder E-Mail abzuwickeln.
- Bleiben Sie auch zu Hause so oft wie möglich in Bewegung. Machen Sie Erledigungen und Einkäufe möglichst zu Fuß. Benutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs.
- Wenn Sie eine Ruhephase einlegen, dann versuchen Sie auch, vollkommen zu entspannen, und denken Sie in diesem Moment nicht an die Dinge, die Sie noch zu erledigen haben.
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