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Es gilt also, in Reden und Schweigen, in Bewegung und Ruhe, in Arbeit und Muße, in Essen und Trinken, in allem das rechte Maß zu finden – im Blick auf das eine gemeinsame Ziel und zugleich auf die Verschiedenheiten der Menschen und Umstände. Odilo Lechner
 Balance von Arbeit und Muße
Von der Struktur des Klostertags mit klar festgelegten Gebets-, Arbeits- und Ruhezeiten können auch wir profi tieren. Sie macht überdies deutlich, dass es sinnvoll ist, für die einzelnen Aufgaben Zeitblöcke vorzugeben. Wer zahlreiche Verpfl ichtungen hat, kann diese nur in den Griff bekommen, wenn er sich für die einzelne Aufgabe ein Zeitlimit setzt. So vermeidet man, sich in eine einzelne Sache zu verbeißen und ihr zu viel Zeit zu widmen. Und es ist oft erstaunlich, was man in engen Zeitrastern schaffen kann.
- Schaffen Sie sich ein Tagesraster mit klar definierten Arbeitsphasen.
- Legen Sie in jedem Fall am Mittag eine Pause ein, um Atem schöpfen und neue Ideen tanken zu können.
- Schließen Sie den Arbeitstag am Abend immer zur selben Stunde ab.
- Planen Sie vor dem Schlafengehen noch mindestens zwei Stunden ein, in denen Sie sich mit anderen Dingen beschäftigen. So nehmen Sie die Arbeit nicht gedanklich mit ins Bett.
- Halten Sie sich an das einmal festgelegte Tagesraster und erfinden Sie den Tag nicht immer wieder neu.
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